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beeactive - ein Bildungsinstrument zum Schutz der Bienen und deren Umwelt

Als Spielidee werden Nutzer im Alter von ca. 10-16 Jahren (Ende Primastufe bis Sekundarstufe I) als Helfer und Unterstützer einer virtuellen Imkerin aktiv. Die Begleitung der Imkerin Melli Fera durch den Jahreslauf sichert eine Identifikation mit der Rolle und baut auf der Motivation etwas Positives für die Bienen zu bewirken auf. Die Imkerin als Expertin vermittelt explizit fundiertes biologisches Fachwissen zu grundlegenden Vorgängen in einem Honigbienenvolk. Die Vermittlung von Wissen zur Lebensweise und Bedrohung von Wildbienen wird integriert. Bei der Erstellung von Texten kann auf die vielfältigen Publikationen von Prof. Tautz genauso zugegriffen werden, wie auf vorhandenes Bildmaterial. Die Erfahrungen aus der primär aus Audiodateien für die Bundesgartenschau 2019 in Heilbronn erstellten App „SUMM“ fließen in die App „beeactive“ ein.

Nutzer benuzt die beeactiveapp im Freien
Foto: 91interactive

Zu Spielbeginn platzieren die Nutzer mittels augmented reality Bienenvölker. Die interaktive Landkarte lässt eine begrenzte Anzahl von Völker zu, ein „Sperradius“ verhindert die Konzentration von zu vielen Bienenvölker an einem Ort. Kern der Anwendung ist die interaktive Sammlung von Blühpflanzen die für ein Bienenvolk von Wichtigkeit sind. Diese werden mit dem mobilen Endgerät fotografiert.

Eine Georeferenzierung der Aufnahmen erlaubt die Darstellung der in der Umgebung vorhandenen Pflanzen und damit der Wildpflanzen-Biodiversität und zeigt somit einen Mangel oder eine Vielfalt an Pflanzen an. Lokale und regionale Blühkarten können dazu führen, dass Nutzer fachlich unterstützt insektenfreundliche Blühflächen anlegen.


Eine Gewichtung nach Pollen- bzw. Nektarwert deckt die Themen Honig und den Bereich Bestäubung didaktisch ab. Durch die Nutzung der Schnittstelle zu Flora Incognita werden aktuell fast 3.000 Pflanzen mit einer Erkennungsgenauigkeit von 84% erkannt.

Biene sammelt Nektar aus einer weißen Blüte.
Foto: Ingo Arndt

Durch das wiederholte Fotografieren von Pflanzen werden die Bienenvölker der Nutzer sowohl mit Nektar (Honig), wie auch mit Pollen (Gesundheit) versorgt. Die im Hintergrund mitgedachte Balance zwischen den Blütenprodukten animiert die Nutzer zu einer ausgewogenen Ernährung der Völker. Der von den Bienen erzeugte Honig kann zur Erweiterung der Bienenvölker, oder zum Tausch verwendet werden. Somit können Nutzer ihre Völker upgraden. Das hierbei implizierte Wissen über die heimische Flora trägt dazu bei, die Artenkenntnis der Nutzer zu verbessern.


Im Spielverlauf auftretende „funfacts“ sind Wissensbestandteile zu Themen der Bienen, aber auch zu grundlegenden Zusammenhängen der Ökologie. Die „funfacts“ bilden die Grundlage zur Beantwortung der Quizfragen.


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